Weshalb ist die Rückkehr zum Vaterschoss so schmerzlich und mühsam, auch wenn das Gewissen sich immer mehr ausdehnt?

Damit wir nicht in Eitelkeiten fallen und nicht über unsere vergangene Irrtümer erschrecken, hat unser Vater nicht erlaubt, dass wir uns an sie errinnern. Dies ist auch der Grund, weshalb wir nicht wissen, wie gross unsere Schuld ist oder wie lange sich unsere Wiedergutmachung hinzieht.

Je bewusster wir über die eigenen Nöte und jene unserer Nächsten sind, desto grössere(r) Kampf und Arbeit (in unserer Wiedergutmachung) wird von uns verlangt; und in diesem Kampf und Arbeit, sollen wir auch den anderen in ihrer Wiedergutmachung beistehen. Und obwohl es nicht unmöglich ist, so glaube ich dennoch, dass wir wohl kaum in einer Inkarnationszeit erreichen werden, den Fortschritt wiederaufzuholen, den wir erlangt hätten, wenn wir alle Gelegenheiten, die uns früher dargeboten wurden, genutzt hätten.

 

Dass unser Gewissen sich ausdehnt, weist nicht daraufhin, dass wir unsere Irrtümer gänzlich korrigiert und/oder wiedergutgemacht haben.